MEINE FRAGEN

Muss ich die Arbeitsstunden erfassen, trotz „unbegrenzter“ Arbeitszeit?

Ja, die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden müssen in der Regel erfasst werden. Das Arbeitsgesetz verpflichtet den Arbeitgeber die Arbeitszeit seiner Mitarbeitenden systematisch zu erfassen. Er hat dafür ein geeignetes Werkzeug zur Verfügung zu stellen. Nur in Ausnahmefällen und unter bestimmten Bedingungen kann auf die Erfassung der Arbeitszeit verzichtet werden, bzw. eine vereinfachte Arbeitszeiterfassung erfolgen.

Eingehendere Infos in unserem Informationsblatt auf der Toolbox.

Wieviele Stunden muss ich pro Monat/Jahr arbeiten?

Sofern im Einzelarbeitsvertrag keine abweichende Regelung getroffen ist, gilt die wöchentliche Höchstarbeitszeit nach Arbeitsgesetz und diese beträgt im Bausektor generell 50 Stunden. Diese wöchentliche Höchstarbeitszeit kann bei witterungsbedingtem Arbeitsausfall oder bei erheblichen saisonalen Schwankungen um wöchentlich 4 Stunden verlängert werden, sofern sie im Durchschnitt eines halben Jahres nicht überschritten wird. So kann z.B. die wöchentliche Arbeitszeit im Januar und Februar 44 Stunden betragen, im März, April 52 Stunden und im Mai und Juni je 54 Stunden.

Eingehendere Infos in unserem Informationsblatt auf der Toolbox.

Gibt es einen Minimallohn nach Ausbildung zum Bauführer? Wie sieht es nach 5 Jahren, bzw. 10 Jahren aus?

Es gibt keinen Minimallohn. Einen Anhaltspunkt, wie hoch der monatliche Bruttolohn für einen Bauführer ist, erhalten Sie hier (Berufsgruppe 71 eingeben).

Was unterscheidet einen Verweis von einer Verwarnung?

Der Verweis, oder auch Mahnung oder Abmahnung genannt, ist die “mildeste Form” ein Fehlverhalten zu sanktionieren. Ein typisches Beispiel für einen Verweis ist das Zuspätkommen zur Arbeit. Eine Verwarnung hingegen ist mit der Androhung einer disziplinarischen Massnahme verbunden, sofern sich das Fehlverhalten wiederholt.  

Eingehendere Infos in unserem Informationsblatt auf der Toolbox. 

 

Muss ich die Kosten für meine Weiterbildung selbst bezahlen?

Sofern die Weiterbildung von Ihrem Arbeitgeber angeordnet wurde, nicht. Beabsichtigen Sie eine Weiterbildung auf Ihren Wunsch hin, so empfiehlt es sich, rechtzeitig mit Ihrem Arbeitgeber zu sprechen und sich über die Modalitäten zu einigen. Am besten mit einem Weiterbildungsvertrag. In der Regel werden die berufsbezogenen Weiterbildungskosten zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber halbiert.

Eingehendere Infos in unserem Informationsblatt auf der Toolbox.

MEIN KONTAKT

Haben Sie Fragen, die nicht auf unserer Website beantwortet wurden? Oder eine ergänzende Antwort zu einer unserer FAQ’s auf der Bauführer-Toolbox?

Dann schreiben Sie uns an und wir stellen ihre Fragen oder Antworten umgehend online.

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